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EINS EINS EINS Magazine, Cover: POP. KULTUR UND KRITIK.

POP. KULTUR UND KRITIK.

Leider eher eine Seltenheit auf EINS EINS EINS: Das Fachmagazin.
Oft wird in dieser Kategorie der Magazinwelt die Gestaltung vernachlässigt und auch die Sprache und Tonalität lädt häufig nicht zum spontanen schmökern und versinken ein. Fachliteratur hat nun einmal oft den sehr trockenen Beigeschmack, konzentriert sich auf Fakten und blendet scheinbar zweitrangiges wie tolle Typografie, stimmungsvolle Fotografie und eine einheitliche Gestaltung aus.
Ganz anders unsere neuste Entdeckung auf dem Magazinmarkt: POP. KULTUR UND KRITIK.

Auf der Release Party der dritten Ausgabe des Fachmagazins im Oktober konnten wir durch Vorträge und Diskussionen der Autoren einen ersten Einblick in das Heft bekommen und es nicht erwarten, es selbst in der Hand zu halten und zu erforschen.
Motiviert durch diese Lücke in der deutschen, sowie internationalen Zeitschriftenbranche, widmen sich nun verschiedene Magazinbegeisterte, Uniprofessoren, Studenten, freie und feste Autoren diesem Unterfangen. Mit großem Erfolg, wie wir finden. Spannende Themen der Popkultur werden analysiert, wichtige und aktuelle Tendenzen kommentiert.

Durch feuilletonistische Artikel und Essays wird kritisch Stellung genommen. Und all das wird durch eine fesselnde Sprache und sehr angenehme Optik unterstützt. Wundervolle Fotografien von beispielsweise Gerhard Vormwald und Elisa Noguera Lopez und Fotocollagen nehmen die Themen auf und unterstützen die Texte visuell. Ereignisse der letzen Zeit, die einen Rückblick lohnen, eine kritische Zusammenfassung verdienen und vielleicht nicht zum Konsens der aktuellen Berichterstattung zählen. POP. KULTUR UND KRITIK. geht diesem nach und betrachtet dieses unter popkulturellen Gesichtspunkten, in den Bereichen Musik, Multimedia, Technologie, Ökonomie, TV, Film und Marketing.

Ein Artikel des Magazins ist die Rezension der Serie „Homeland? in der das Thema Terror behandelt wird. Weg von gewalttätigen und brutalen Szenen, wird in der TV-Serie der psychologische Aspekt, die Angst vor bevorstehenden Anschlägen und Schläfern in den USA betrachtet. Weitere Themen sind unter anderem Finanzkrisen und Konkurse von Banken, die Durchleuchtung der These „Marketing is everything?, die Regis McKenna schon vor 20 Jahren aufstellte und heute wohl mit „and everywhere? ergänzt werden müsste, sowie der veränderte Stellenwert einer Vernissage im Zeitalter von Facebook.